Die drei achstimmigen Werke, die in teils strenger Anlehnung an die venezianische Doppel- und Mehrchörigkeit komponiert wurden, bezeugen die Motettenkunst Brahms’.
Das Ave Maria entstand 1858 und die in der Brahms-Literatur weit verbreitete Meinung, das Werk sei mit Recht vergessen, es beinhalte eine Monotonie der Stimmstrukturen und Schwerfälligkeit der Diktion, wird dem liebenswürdigen Stück, das auf volksliedhafte Vorbilder zurückgeht, nicht gerecht.





